Sennheiser-Gruppe gibt leichtes Umsatzwachstum in 2018 bekannt

Umsatz der Sennheiser-Gruppe nach den Divisionen Professional und Consumer

Die Sennheiser-Gruppe hat am 18. Juni 2019 ein leichtes Umsatzwachstum im vorangegangenen Geschäftsjahr (2018) bekannt gegeben. Das in der Wedemark ansässige Familienunternehmen setzt traditionell nicht auf kurzfristiges, schnelles Wachstum, sondern auf eine überlegte, weitsichtige Innovationsstrategie: Investitionen in die Forschung und Entwicklung, sowie die Nähe zu den Bedürfnissen der Kunden – Consumer sowie Professionals zahlen sich für das Unternehmen nun aus: „Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Mit der konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Kunden, haben wir eine gute Grundlage für eine positive Geschäftsentwicklung in 2018 geschaffen“, sagt Daniel Sennheiser, Co-CEO des Unternehmens. „Als unabhängiges Familienunternehmen agieren wir langfristig und haben in den vergangenen Jahren in die Stärkung unserer Kernkompetenzen investiert. Dies zeigt sich nun in einem sehr erfolgreichen Produktportfolio“, erklärt Dr. Andreas Sennheiser, Co-CEO von Sennheiser. Das Unternehmen war mit einer neuen Organisationsstruktur mit klarem Fokus auf die beiden Divisionen Consumer und Professional in das Geschäftsjahr 2018 gestartet. Während Sennheiser im Bereich Professional weiterhin insbesondere drahtlose Mikrofontechnik und intelligente Lösungen für Meetings und Konferenzen in den Fokus rückt, setzt das Unternehmen im Bereich Consumer auf „Smart & Connected“-Audioerlebnisse.

Umsatz der Sennheiser-Gruppe nach Regionen

In Zahlen drückt sich das Wachstum folgendermaßen aus: Die Sennheiser-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 710,7 Millionen Euro erwirtschaftet, das sind 43,0 Millionen Euro beziehungsweise 6,4 Prozent mehr als 2017. Das EBIT betrug 21,2 Millionen Euro. Damit blickt das Familienunternehmen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und stellt zugleich die Weichen für nachhaltiges Wachstum in den kommenden Jahren. Das Unternehmen bleibt dem hohen Anspruch an die eigen Innovationsfähigkeit treu und erhöht die Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung auf insgesamt 60,5 Millionen Euro im Jahr 2018; das sind 4,5 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr.

Innovation Campus am Unternehmenssitz in der Wedemark

Das Unternehmen richtet das Produktportfolio, das in allen Bereichen auf drahtlose Verbindungen setzt, eng an den Kundenbedürfnissen aus – sowohl im Konsumenten- als auch im Professional Segment. So werden weiterhin schon im frühen Stadium der Produktentwicklung die jeweiligen Kunden mit einbezogen. Die Offenheit und Flexibilität zeigt sich auch in dem Umgang mit den Produktionen für die unterschiedlichen Weltmärkte – Sennheiser gelang es auch im letzten Jahr, die Produktionen schnell und flexibel an sich verändernde Marktbedingungen anzupassen. Hieran wird deutlich, dass die Kombination von agiler, kreativer Entwicklung und nachhaltiger, überlegter Unternehmensplanung kein Widerspruch ist.

Stärkung der Forschung und Entwicklung

Co-CEOs Dr. Andreas und Daniel Sennheiser

„Um für unsere Kunden innovative Audio-Erlebnisse zu schaffen und die Zukunft der Audiobranche zu gestalten, investieren wir fortlaufend in unsere Forschung und Entwicklung“, erklärt Dr. Andreas Sennheiser. So erhöhten sich die Investitionen der Sennheiser-Gruppe in 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent auf 60,5 Millionen Euro, was 8,5 Prozent des Umsatzes entspricht. „Dies ermöglicht uns, neue Produkte nicht nur schneller, sondern auch gemeinsam mit unseren Kunden zu entwickeln. In einer solchen Zusammenarbeit ist beispielsweise der neue Digital 6000 Mini-Bodypack SK 6212 aus der Serie Digital 6000 entstanden, der vom Markt sehr gut angenommen wurde“, so Dr. Andreas Sennheiser. Wichtiger strategischer Bestandteil der Consumer und Professional Divisionen bleibt Sennheisers Technologieprogramm AMBEO: „Wir sind davon überzeugt, dass 3D Audio die Zukunft der Audioindustrie ist. Aus diesem Grund werden wir weiter in diesem Bereich forschen, um 3D Audio in weitere Produkte zu integrieren und dieses besondere Hörerlebnis für unsere Kunden erfahrbar zu machen – ganz gleich, ob bei der Aufnahme, dem Mixing oder der Wiedergabe“, sagt Daniel Sennheiser. „Die neue AMBEO Soundbar ist dafür ein schönes Beispiel: Konzipiert als eine der besten Soundbars der Welt vereint sie die akustische Leistung eines 9.1-Heimkinosystems in einer All-in-One-Lösung“, ergänzt Dr. Andreas Sennheiser.

Entwicklung der Mitarbeiterzahlen

Im Jahresdurchschnitt 2018 beschäftigte die Sennheiser-Gruppe 2.734 (Vorjahr: 2.728) Mitarbeiter. Zum Jahresende betrug die Zahl der Mitarbeiter der Sennheiser-Gruppe 2.885 (Vorjahr: 2.833). Diese waren zu etwa gleichen Teilen innerhalb (51 Prozent) und außerhalb Deutschlands (49 Prozent) beschäftigt. Die Zahl der Auszubildenden betrug weltweit 62 gegenüber 63 im Vorjahr.
Außerdem wird bei Sennheiser in der Wedemark ein Unternehmensjubiläum geplant. Im kommenden Jahr wird das 1945 gegründete Unternehmen 75 Jahre alt – aber auch hier geben sich die Co- CEOs Dr. Andreas Sennheiser, Daniel Sennheiser ganz unaufgeregt – geplant wird eine ganz normale Geburtstagsfeier – eines traditionsbewussten, überlegt und verantwortlich wirtschaftenden, weltoffenen, innovativen deutschen Familienunternehmens.

von Caroline Momma

Bilder: Sennheiser