Lichtdesigner Sam Tozer setzt als einer der ersten Briten auf den GT-1 von GLP

Mit einer mitreißenden Lightshow, seiner ganz speziellen Handschrift und einem Set voller impression X4 Bars hatte der Lichtdesigner Sam Tozer zuletzt beim BBK Festival in der London O2 Arena für Aufsehen gesorgt. Kein Wunder also, das direkt nach diesem Marathonevent der Anruf von J Hus kam – Tozer und sein TL David Davies waren die erste Wahl fürs Lichtdesign bei der anstehenden Tour des Londoner Rappers. Auf der Reiseroute des Rappers standen die unterschiedlichsten Venues und zum furiosen Finale erwartete die Produktion die bis auf den letzten Platz ausverkaufte Brixton Academy.

„Mir war klar, dass ich für diesen Job ein paar echte Specials brauchen würde“, so Tozer. „Natürlich waren die impression X4 Bars am Start, denn ich liebe diese Lampen. Als ich dann bei der PLASA zum ersten Mal die GT-1 in Aktion sehen konnte, war mir sofort klar – die sind die perfekte Ergänzung und genau das, was ich für diese Tour suchte“, so Tozer weiter.

Fester Bestandteil seines Toursetups – zu dem übrigens auch eine extrabreite LED-Wand und zwei jeweils in der Mitte auseinandergeschnittene Limousinen aus Stuttgart gehörten, waren daher insgesamt 20 impression X4 Bars und acht GLP GT-1, mit denen Tozer Abend für Abend das Hauslicht der verschiedenen Locations aufpeppte.

Als Programmierer und Operator war Kris Goodman an der Seite von Sam Tozer. Genau wie mit VER, dem Technischen Dienstleister der Tour, verbindet Tozer und Goodman eine lange, erfolgreich, gemeinsame Zeit. Beide waren sich sofort einig – die Kombination aus den impression X4 Bars und den GT-1 Hybriden wäre genau der richtige Look für die J Hus Show. „Ich hatte bei einer Produktion in Plymouth meinen ersten Kontakt mit den GLP GT-1 und Dave Steward von GLP UK sorgte schließlich dafür, dass ich diese Lampen ausgiebig testen konnte“ erinnert sich Goodman.

Das Ergebnis war perfekt – „Die GLP GT-1 sind absolut roadtauglich. Kompakt, leicht, solide und mit dem Beam und Output eines Sharpy. On top bieten sie mir aber eben auch noch diesen satten Wash, die Gobos sind superscharf in der Abbildung, auch auf große Distanzen“, zieht Tozer ein erstes Fazit.

Für die Show in London hatten Tozer und sein Team noch ein paar Specials eingebaut. Die beiden Mercedes gehörten bei jeder Show zum Set, für die Show in London kam über der Bühne zusätzlich ein gigantischer Hut mit den Initialen des Künstlers zum Einsatz – ähnlich dem, der auch auf den Plakaten zur Tour zu sehen war. „Der Clou dabei war, diese beiden Objekte in das Lichtdesign einzuarbeiten“ beschreibt Tozer die Herausforderung. „Auf der einen Seite die bulligen Limousinen, auf der anderen Seite dieser Hut, der mehr wie aus einem Comic wirkt.“

Ebenfalls nur in der Brixton Academy am Start waren zusätzliche impression X4 Bars. Insgesamt setzte Tozer hier 33 impression X4 Bars ein, die acht GLP GT-1 kamen als Floors zum Einsatz. „Mit den Bars hatte ich klare Linien im Set, die GT-1 Hybriden gaben dem Set Tiefe und Strukturen.“

Besonders angetan hat es Tozer dabei die Flexibilität der Lampen. „Ich mag diese Farbverläufen bei den Bars. Und die Tatsache, dass diese Bars zugleich Lampe, aber eben auch ein ganz eigener Effekt sein können. Kris hat da meine Ideen ganz hervorragend umgesetzt und viele Effekte über Bitmaps realisiert, die er auf den Bars abgespielt hat.“ Kein Wunder also, dass die „Wall of Light“ aus den mehr als 30 impression X4 Bars nicht nur bei der Lichtcrew sofort zum Star der Tour wurde

Aber auch von den GT-1 ist Tozer begeistert. „Die Bandbreite vom superengen Beam bis zum Wash hat mich umgehauen. Da waren Kris und ich uns sofort einig“, so Tozer. „Kris war sofort ein Fan dieser großartigen Optik und ihrer Möglichkeiten“ erinnert sich Sam Tozer.

Bevor Sam Tozer sich auf zu den nächsten Tourneen macht – diesmal mit Thundercat oder The Frickle Friends und selbstverständliche wieder mit Scheinwerfern von GLP, bleibt ihm noch ein letztes Wort an die Crew und Paul Gilzene von VER und Dave Stewart von GLP. „Ohne Leute wie Paul oder Dave geht es nicht. Wer so wie ich als Lichtdesigner unterwegs ist, kann sich glücklich schätzen, solchen Support zu bekommen.“

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